WIEDEREINSCHMELZEN


 

In der Schmelzhütte wird das Material von seiner jeweiligen Beschichtung wie Lack oder Öl befreit. Je nach Mischung bzw. Zusammensetzung des Aluminiums kann das Material umgeschmolzen werden. Hierfür werden verschiedene Öfen benutzt:

Reine Umschmelzverfahren

- Drehtrommelofen

- Induktionsofen

- Herdofen


Kombinierte Verfahren

- Zweikammerverfahren

- Pyrolyse/Blankgluehen/Schmelzen



Übersicht der Schmelzhütten in Österreich













Quelle: International Aluminium Institute

Die Temperatur bei der Wiedereinschmelzung beträgt rund 700 °C.

Das Wiedereinschmelzen benötigt nur 5 Prozent der Energie, die bei einer Neuproduktion von Aluminium benötigt wird. Dadurch sinkt auch der CO2-Ausstoß um bis zu 95 Prozent. Das gewonnene flüssige Aluminium baut sich von oben nach unten auf und wird entweder zu neuen Aluminiumbarren gegossen oder es entstehen kleinere Aluminiumteile, sogenannte Massel.


Aluminium, das zu Barren gegossen wurde, wird in das Warm- und anschließend in das Kalt-Walz-Werk transportiert. Im Walzprozess entstehen immer dünner werdende Aluminiumbänder, aus denen dann neue Aluminiumprodukte angefertigt werden – der Kreislauf schließt sich.


Im Gegensatz zu den Barren werden Massel direkt am Markt verkauft, um daraus Aluminiumprodukte herzustellen.


Aluminium lässt sich ohne Qualitätsverlust nahezu unendlich oft recyceln, spezifische Eigenschaften wie Festigkeit, Verformbarkeit, Leitfähigkeit, Korrosionsbeständigkeit, physiologische Unbedenklichkeit bleiben zur Gänze erhalten.


Aluminium kann nicht verbraucht, sondern nur genutzt werden!