CO2 - BILANZ


Die Aluminiumneuproduktion hat unbestritten einen hohen Energieverbrauch. Dieser sollte jedoch kein Maßstab bei der ökologischen Beurteilung sein, denn es ist ebenso entscheidend, welche Energie eingesetzt wird und wie anschließend das Aluminiumprodukt in seiner Verwendung auf die Umwelt einwirkt.


Die CO2-Reduktion ist ein Anliegen der Aluminiumindustrie. Rund 55 Prozent der bei der Herstellung benötigten Energie wird weltweit aus erneuerbarer Wasserkraft gewonnen.

Der hohe Energieaufwand und damit die hohen Kosten bei der Produktion von Aluminium erzeugen automatisch beim Hersteller das Interesse Energie auf ein Minimum zu reduzieren. In den letzten Jahrzehnten ist eine Energiereduktion um 30 Prozent erreicht worden.


Gleichzeitig sorgt Aluminium durch sein geringes Gewicht im gesamten Transportwesen für eine Kraftstoffeinsparung und Emissionsminderung. Hierbei ist neben dem direkten Einfluss bei der Verwendung von beispielsweise Automobilteilen auch der indirekte Einfluss durch Transporte von Produkten in Aluminiumverpackungen (zum Beispiel Getränkedosen) zu beachten.

Die schnelle Temperaturaufnahme von Aluminium ist vor allem in der Lebensmittelbranche ein Vorteil: Die Kühlung von Getränken in Aluminium braucht wesentlich weniger Energie als die in anderen Verpackungen, das Erhitzen von Nahrungsmitteln in Aluminium braucht ebenso weniger Energie.

Die verwendete Energie bei der Neuproduktion von Aluminium geht nicht verloren. Sie wird in den Produkten gespeichert und beim Recyclingprozess reaktiviert, darum wird beim Recycling bis zu 95 % weniger Energie benötigt als bei der Erzeugung von Primäraluminium.

Foto: Relations Communications



CO2-Reduktion durch Recycling

 

 

 

Quelle: http://www.aluinfo.de/index.php/fact-sheets.html