Sammelsystem in Österreich


Bei der getrennten Sammlung gebrauchter Verpackungen liegt Österreich im internationalen Spitzenfeld. Als Verpackung wird Aluminium hauptsächlich als blanke Folie (wie bspw. Schokoladenfolie) oder lackiert bzw. bedruckt verwendet (Getränkedose).Für das Sammeln von Aluminiumverpackungen ist in Österreich die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) zuständig. Österreichweit sind über 50.000 Sammelbehälter aufgestellt – knapp 6000 davon allein in Wien. Insgesamt verzeichnete die ARA 2008 rund 40.600 Tonnen Metallverpackungen. Die durchschnittliche Pro-Kopf-Sammelmenge steigt von Jahr zu Jahr. So sind für das Jahr 2009 in allen Haushalten 31.093 Tonnen Metall gesammelt worden, pro Kopf sind das 3,7 Kilogramm, die zu 100 % dem Recyclig zugeführt werden. Daher erreichen Metallverpackungen in Österreich eine Recyclingrate von über 60 %.

 

Quelle und weitere Informationen: http://www.ara.at



Foto: Relations Communications



ARA


Die ARA AG bildet gemeinsam mit der AGR, der Branchenrecycling-Gesellschaft für Glas, das ARA System. Die interne Zusammenarbeit ist vertraglich geregelt und abgestimmt.Das ARA System, 1993 als Antwort der heimischen Wirtschaft auf die Verpackungsverordnung (VerpackVO) gegründet, ist der Garant für die Sammlung und Verwertung sämtlicher Verpackungen aus Haushalt, Gewerbe und Industrie, die der Verpackungsverordnung unterliegen.In Kooperation mit mehr als 200 regionalen Entsorgungsunternehmen, Abfallwirtschaftsverbänden und Gemeinden bildet das ARA System in Österreich ein flächendeckendes Sammelsystem. Grundlegende technische Anforderungen an Gestaltung und Dimensionierung der Haushalts- und Gewerbesammelsysteme werden dabei vom BMLFUW (Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) vorgegeben. Das Ministerium legt ebenfalls die Erfassungs- und Verwertungsquoten für den jeweiligen Packstoff fest, die von den Sammel- und Verwertungssystemen des ARA Systems zu erreichen und nachzuweisen sind.